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Dienstag, 3. Dezember 2013

Machtspiel Vokuhila Affäre: Staatsanwaltschaft durchsucht Dietrich Küblers Büro im Landratsamt

CUI BONO / WEM NÜTZT ES? ODER "WER HAT IHN VERRATEN ...?"

Am Dienstag wurde das Büro des... - Odenwald.TV | OdwTV.de | Odenwald.Wochenschau.TV:


"EILMELDUNG!!! Am Dienstag wurde das Büro des Odenwälder Landrates Dietrich Kübler sowie dessen Privathaus durchsucht. Laut Staatsanwaltschaft Darmstadt und Polizei wurden Unterlagen beschlagnahmt.
ODENWALDKREIS."

Donnerstag, 12. September 2013

Vokuhila Affäre: Landrat Dietrich Kübler wehrt sich gegen Vorwürfe der IVO

(15) Landrat wehrt sich gegen Vorwürfe der... - Odenwald.TV | OdwTV.de | Odenwald.Wochenschau.TV:

[...] Die Kritik am neuen Standortmarketing vermag der Landrat nicht nachzuvollziehen. So sei es doch just die IVO gewesen, die viele Jahre lang intensiv beklagte, der Odenwald werde von außen nur mit gastronomischen Aktionen wie Kartoffel- oder Lammwochen, nicht aber dank innovativen Ideen ...
[...] Als völlig unverständlich empfindet es Dietrich Kübler, dass die IVO nun im Nachhinein dem Landrat unlautere Einflussnahme unterstellt, möglicherweise aus dem Grund, dass es ihr nicht gelang, die weiteren Beteiligten von ihrer Auffassung zu überzeugen. ...
[...] Nach wie vor vertritt Landrat Kübler die Meinung, „dass das Vergabeverfahren ordnungsgemäß vorbereitet und abgewickelt worden ist“ und seine Verwaltung gute Arbeit geleistet habe. 
[...] Nach wie vor sei im Zuge der laufenden Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Darmstadt keineswegs klar, ob gegen ihn überhaupt ein Verfahren eröffnet werde oder nicht. Sicher sei er sich, so schreibt Kübler abschließend, dass die auf Vorteilsnahme oder gar Korruption lautenden „Tatvorwürfe“ nicht haltbar sind. Er wolle daher daran festhalten, sich in dieser Sache nicht zu äußern und die Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft abzuwarten. 

Montag, 29. Juli 2013

Korruptions-Affäre Standortmarketing: Rechtsamt des Odenwaldkreises warnte frühzeitig

(54) Korruptions-Affäre Standortmarketing: Rechtsamt des Odenwaldkreises warnte frühzeitig:

(-pdh-) Der Behördenchef des Landratsamtes Odenwaldkreis in Erbach steht derzeit im Focus staatsanwaltlicher und behördenrechtlicher Ermittlungen. 


Landrat Dietrich Kübler wählte die Werbeagentur, die seine Rechtsberater ausgeschlossen hatten + + + Die beauftragte Agentur hatte die Ausschreibungskriterien nicht erfüllt



ODENWALDKREIS / ERBACH. - Gerade hat der Odenwälder Landrat Dietrich Kübler (ÜWG) bei der Kommunalaufsicht eine Selbstanzeige erstattet, um sein Verhalten in der Vergabeaffäre um ein Standortmarketing-Konzept rechtlich überprüfen und nachträglich sanktionieren zu lassen. Das Regierungspräsidium Darmstadt bestätigte den Eingang des Schreibens und lehnte eine weitergehende Würdigung zunächst ab.

Nun werden weitere für den Landrat unangenehme Einzelheiten bekannt. Und zwar über Vorgänge im eigenen Haus. Das Rechtsamt des Odenwaldkreises hatte den Ausschreibungsgewinner beim Standortmarketing-Konzept als Teilnehmer aus rechtlichen Gründen ausgeschlossen.
Der Landrat ignorierte jedoch die Warnungen aus der eigenen Behörde, deren entsprechendes Schreiben den Medien zugespielt worden ist. Es geht um eine Auftragsvergabe in der Größenordnung von 137.900 Euro aus EU-Fördergeldern (wie http://www.fact-in-deutschland.de bereits berichtete).

Die Odenwald-Regionalgesellschaft (OREG) hatte am 29. August 2011 vom Odenwälder Kreisausschuss den Auftrag erhalten, für das neue Standortmarketing-Projekt des Odenwaldkreises einen passenden und professionellen Auftragnehmer zu finden und die Ausschreibung dafür rechtmäßig zu gestalten.


Um das lukrative Geschäft bewarben sich zwölf Unternehmen. Acht Bewerbungen kamen pünktlich, vollständig und entsprachen den Anforderungen. Davon kamen drei in die engere Wahl, die im Anschluss an die Auswahl ausführlichere Konzeptionen vorlegen sollten, die mit jeweils 5.000 Euro vergütet werden sollten.

Der Favorit des Landrats hatte nach Information aus Teilnehmerkreisen eine unvollständige Bewerbung eingereicht und war in der Endauswahl folgerichtig nicht mehr dabei, was den Behördenchef nicht ruhen ließ.
Er bedrängte die Jury, die von ihm favorisierte Agentur nachzunominieren und nun insgesamt vier Bewerbungen zuzulassen, die aber nur noch je 4.000 Euro für ihre Konzeptionsarbeit bekommen sollten.